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Kliniken Schmieder Konstanz erweitern

Spatenstich für Erweiterungsbau

08.11.2016, Konstanz

Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 10 Millionen Euro erweitern die Kliniken Schmieder ihren Standort in Konstanz. Dadurch werden mehr als 50 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen. Die Kliniken Schmieder reagieren damit auf den gestiegenen Bedarf an Neurologischer Rehabilitation und bauen ihre Versorgungskapazitäten mit den bestehenden Behandlungsschwerpunkten aus. Eine erste Belegung ist für Dezember 2017 vorgesehen.

Am Montag, den 7. November, stellten die Kliniken Schmieder ihr Erweiterungsprojekt am Standort Konstanz der Öffentlichkeit vor. In die Klinik kamen neben Vertretern der Stadt Konstanz und den ausführenden Architekten auch viele Mitarbeiter, Patienten und Nachbarn, insgesamt rund 70 Besucher, um sich über die geplante Erweiterung zu informieren. Oberbürgermeister Uli Burchardt, Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn und viele Mitglieder des Gemeinderates Konstanz waren zugegen. Lisa Sophia Friedrich-Schmieder, Geschäftsleiterin des Standortes, erklärte bei der Begrüßung, dass die Kliniken Schmieder Konstanz seit vielen Jahren voll belegt sind: „Die Nachfrage übersteigt zunehmend die Anzahl der Betten und Behandlungsplätze, die wir in unserer räumlichen Situation bisher vorhalten können. Viele Patienten warten monatelang auf ihre Reha hier in Konstanz. Um das zu ändern, brauchen wir die Erweiterung dringend.“ Gründe für die starke Nachfrage nach Neurorehabilitation in Konstanz seien neben der demographischen Entwicklung u.a. die besondere Lage direkt am Bodenseeufer, die schöne Architektur und vor allem der gute Ruf der Klinik bei Patienten, Ärzten, zuweisenden Kliniken und Kostenträgern. Um der Belegungsnachfrage zu entsprechen, wird nun die Klinik bis Ende 2017 um einen Stationsneubau räumlich erweitert. Die bestehenden medizinischen Schwerpunkte bleiben erhalten: Die Klinik wächst als Vollversorger der Neurologischen Rehabilitation mit ihren Spezialabteilungen Berufstherapie, dem zertifizierten Multiple-Sklerose-Zentrum und der Psychotherapeutischen Neurologie.

Der Erweiterungsbau entsteht auf der Tiefgarage, die zwischen der Eichhornstraße und dem Alpsteinweg gelegen ist. Dort entsteht ein viergeschossiges Bettenhaus mit 4 Stationen und jeweils 9 Doppelzimmern pro Station und Etage. Darauf entsteht zurückgesetzt ein transparenter Dachgeschoss-Aufbau für Therapieflächen. Renovierungsmaßnahmen im Bestand ergänzen die Erweiterungsmaßnahmen.

Insgesamt beläuft sich die Investitionssumme auf rund 10 Millionen Euro. Davon sind 9 Millionen Euro für den Neubau und eine Million Euro für die Möblierung eingerechnet. Im Dezember 2017 ist die Inbetriebnahme der Erweiterung geplant. Dann verfügt der Klinikstandort planmäßig über insgesamt 224 Betten.

Beim Spatenstich: Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn, Ärztlicher Leiter Prof. Dr. Christian Dettmers, Geschäftsführer Dr. Ulrich Sandholzer, Ärztlicher Leiter Prof. Dr. Roger Schmidt, die Architekten Georg Birkle und Volker Mierendorf, Geschäftsleiterin Lisa Friedrich-Schmieder, Oberbürgermeister Ulrich Burchardt sowie Architekt Stefan Ernst (v.l.)

Beim Spatenstich: Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn, Ärztlicher Leiter Prof. Dr. Christian Dettmers, Geschäftsführer Dr. Ulrich Sandholzer, Ärztlicher Leiter Prof. Dr. Roger Schmidt, die Architekten Georg Birkle und Volker Mierendorf, Geschäftsleiterin Lisa Friedrich-Schmieder, Oberbürgermeister Ulrich Burchardt sowie Architekt Stefan Ernst (v.l.)