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Therapien der Kliniken Schmieder

Spiegeltherapie - ein Überblick

06.03.2017, Allensbach

Die Spiegeltherapie ist eine Methode aus dem Bereich der Ergotherapie. Das Prinzip der Spiegeltherapie besteht darin, einen Spiegel so in der Körpermitte zu positionieren, dass das Spiegelbild der nicht betroffenen Extremität erscheint, als wäre es die betroffene Extremität. Die Therapieform entstand Mitte der 1990er Jahre, nimmt seither an Bedeutung stetig zu und gehört zu den evidenzbasierten Therapiemethoden nach Schlaganfall.

Die Bewegungen des gesunden Armes werden durch den Blick in den Spiegel seitenverkehrt als Bewegungen des betroffenen Armes wahrgenommen. Der betroffene Arm liegt hierbei hinter dem Spiegel, der nicht betroffene Arm führt vor dem Spiegel Bewegungsaufgaben durch.

Durch den Spiegel ergibt sich die gewünschte optische Illusion: Für den Patienten entsteht sozusagen der Eindruck, dass sich der betroffene Arm bewegt. Über die optische Bewegungsillusion via Therapiespiegel stimuliert und aktiviert der Patient seine visuomotorischen Hirnareale.

Die prinzipielle Wirksamkeit der Spiegelillusion konnte bereits neurophysiologisch nachgewiesen werden. Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren zeigten, dass eine Spiegelung von Bewegung zu einer Aktivierung der jeweils kontralateralen Hemisphäre führt.

Mehr zur Spiegeltherapie finden Sie unter diesem Link auf unserer Website.

Spiegeltherapie in den Kliniken Schmieder

Spiegeltherapie in den Kliniken Schmieder