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Zertifizierung

Kliniken Schmieder erhalten Qualitätssiegel

02.05.2017, Allensbach

Nach einer zweiwöchigen Visitation durch externe Auditoren vor Ort sind die Kliniken Schmieder von der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ®) unter Beachtung der Vorgaben der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) rezertifiziert worden. Sie wurden damit bereits zum vierten Mal in Folge für ihr umfassendes Qualitätsmanagement ausgezeichnet.

Bereits zum vierten Mal nach 2008, 2011 und 2014 erhalten die Kliniken Schmieder nun auch 2017 für ihre hohen Qualitätsstandards in der Neurologischen Rehabilitation ein Gütesiegel. Das gelang bisher nur wenigen der bundesweit mehr als 1.200 Reha- und Vorsorgeeinrichtungen. Schon während der Prüfungen zeigten sich die Visitoren beeindruckt vom hohen Qualitätsstandard sowie den vielfältigen medizinischen und therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten. Es falle sehr schwer, noch Verbesserungspotenziale zu empfehlen, wie es in ihrem Abschlussbericht heißt. Darin listeten sie vor allem die Stärken detailliert auf. Zu ihnen gehören die hohe Motivation und das Engagement der Mitarbeiter, die außergewöhnlich guten Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie deren Finanzierung. Ebenfalls zählen das ausgefeilte Hygienemanagement sowie das medizinische Notfallmanagement dazu und ein ganz „großer Schatz“ sei die digitale Infrastruktur, die Dokumentation und Verfügbarkeit von Daten an allen Standorten. Zudem lobten die Visitoren die effektiven Organisationsstrukturen, die strategische Planung wie auch die Finanz- und Investitionsplanung. Und sie bescheinigten den Kliniken Schmieder wieder einen sehr hohen Anteil an Fachärzten sowie an examiniertem Fachpersonal in Therapie und Pflege. Das alles trage zu einer hochwertigen und ausgezeichneten Rehabilitation bei.

„Unsere Kliniken am Bodensee haben die KTQ-Zertifizierung wieder mit Bravour gemeistert und das mit den besten Ergebnissen, die wir je hatten.“, freut sich Dr. Joachim Schmidt, der das Qualitätsmanagement seit vielen Jahren leitet und in Kürze in den Ruhestand verabschiedet wird. Zertifizierungen seien von erheblicher Bedeutung, um Glaubwürdigkeit und Spitzenleistungen bei Patienten, Einweisern und Kostenträgern zu bezeugen, so Jörg Krumm, der designierte künftige Qualitätsmanager. Denn sie begründen Qualität, schaffen Vertrauen und bieten eine wichtige Orientierungshilfe im Konkurrenzumfeld. Jörg Krumm ist davon überzeugt, dass der qualitätsorientierte Wettbewerb zwischen Kliniken zukünftig für deren Belegung entscheidend sei. „Patienten sind heute sehr gut informiert, bevor sie einen Rehabilitationsaufenthalt planen und wählen die Klinik ganz bewusst aus und das oft nach Qualitätskriterien“.

Die Inhalte des Qualitätsberichts stehen Ihnen hier zur Verfügung: Qualitätsbericht 2017

KTQ®-GmbH: Die Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) besteht aus den Spitzenverbänden der Krankenkassen, der Bundesärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, des Deutschen Pflegerates und des Hartmannbundes. Sie wurde 2001 gegründet und entwickelt Zertifizierungsverfahren für Krankenhäuser, Rehakliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen. Die Kategorien für den Rehabilitationsbereich, nach denen geprüft wird, sind: 1. Patientenorientierung, 2. Mitarbeiterorientierung, 3. Sicherheit, 4. Kommunikations-und Informationswesen, 5. Führung, 6. Qualitätsmanagement

BAR: Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. ist die gemeinsame Repräsentanz der großer Verbände wie der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung, der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesländer, der Spitzenverbände der Sozialpartner u.a. Sie wurde 1969 gegründet und soll zur Sicherstellung der Rehabilitation beitragen.

Jörg Krumm, Leiter des Qualitätsmanagements und sein Vorgänger, Dr. Joachim Schmidt (v.l.)

Jörg Krumm, Leiter des Qualitätsmanagements und sein Vorgänger, Dr. Joachim Schmidt (v.l.)