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Kliniken Schmieder Allensbach

Akutneurologie

Seit vielen Jahren betreiben die Kliniken Schmieder in Allensbach eine Abteilung Akutneurologie. Inzwischen behandeln wir in diesem Bereich ca. 1.700 Fälle jährlich und decken dabei das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab. Seit einigen Jahren verfügen wir auch über eine Intensivstation mit 7 Betten (davon zwei mit Beatmungsplätzen), die uns in die Lage versetzt auch schwerstkranke neurologische Patienten direkt vom Notarzt zu übernehmen und zu versorgen. Lange bevor der Begriff der „Integrierten Versorgung“ in aller Munde war, hatte Prof. Friedrich Schmieder erkannt, dass eine Versorgung der Patienten vom akutmedizinischen Krankenhausaufenthalt über die Neurorehabilitation bis zur beruflichen Wiedereingliederung aus einer Hand den Behandlungserfolg verbessert. In Allensbach ist damit die Zusammenarbeit über die Phasen hinweg mit einer hohen Informationsdichte gewährleistet, die letztlich unseren Patienten zu gute kommt. 

Die diagnostische Ausstattung befindet sich auf modernstem Niveau. Eine 24-stündige Aufnahmebereitschaft sowie bildgebende Diagnostik (CT/MRT) bieten wir an sieben Tagen die Woche an.

Das Behandlungsspektrum schließt neben Erkrankungen wie Schlaganfall oder Multiple Sklerose auch seltene Krankheitsbilder ein.

Seit April 2016 bieten wir in unserer neurologischen Akutabteilung in Allensbach außerdem die Möglichkeit, Patienten mit Morbus Parkinson oder atypischen Parkinson-Syndromen wie Primär progressiver Paralyse (PSP), Multisystematrophie (MSA) oder cortikobasaler Degeneration (CBD) während eines zwei- bis dreiwöchigen Aufenthaltes intensiv ärztlich, physiotherapeutisch, ergotherapeutisch, logopädisch, neuropsychologisch und medikamentös zu behandeln. Das besondere an der Parkinson-Komplexbehandlung ist der intensivierte interdisziplinäre Behandlungsansatz. Der Vorteil für die Patienten ist, dass sie die notwendigen Therapien von erfahrenen Therapeuten, individuell auf ihre Defizite zugeschnitten erhalten. Dies ist gerade für Patienten mit Bedarf in mehreren therapeutischen Bereichen ein großer Vorteil.

  • Kernspintomographie einschließlich MRA, DWI, PWI
  • Computertomographie
  • Konventionelles Röntgen
  • Neurophysiologie mit EEG, NLG, EMG, MEP, evozierte Potentiale (VEP, AEP, SSEP)
  • Extra- und transkranielle Farbduplex-Sonographie
  • Klinisch-Chemisches Labor und Liquor-Basis-Diagnostik
  • Neuropsychologische Diagnostik
  • Schlaflabor
  • Klinische Physiologie mit EKG, Langzeit-Blutdruckmessung/-EKG, Sonographie
  • Echokardiographie und Gastroskopie inkl. PEG-Anlage in Kooperation mit der Internistischen Abteilung des Krankenhauses Radolfzell
  • Muskel-Nervbiopsien in Kooperation mit der Abteilung Unfallchirurgie des HBH-Klinikums Singen und der Universitäts-Neuropathologie Freiburg.
  • Akuter Ischämischer Infarkt
  • Myelitis
  • Nekrotisierende Myopathie
  • Multisystematrophie
  • CADASIL
  • Morbus Wilson
  • Limbische Enzephalitis

Qualifikationen:
Facharzt für Neurologie, Zusatzbezeichnungen „Spezielle Neurologische Intensivmedizin", Ausbilder und Seminarleiter Neurosonologie der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) und der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (DGKN)
 
Tätigkeitsschwerpunkte:
Akutversorgung Schlaganfall, gesamtes Spektrum der Akutversorgung neurologischer Erkrankungen

Forschungsbereiche:
Neurosonologische Schlaganfalldiagnostik, Autoregulation der cerebralen Durchblutung, Perfusionssonographie bei Hirntumoren, PFO-Diagnostik u.a.
 
Verbandstätigkeit:
seit 2001 Vorsitzender der Sektion Neurologie der DEGUM, Mitglied der Ultraschallkommission der DGKN, Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe

Publikationen (Aktuelle Auswahl):
Achilles E, Fink G, Fischer M, Dovern A, Held A, Timpert D, Schroeter C, Schuetz K, Kloetzsch C, Weiss PH: Effect of Meaning on Apraxic Finger Imitation Deficits. In: Neuropsychologia. 2015 Dec 22. pii: S0028-3932(15)30262-1.

Prestel J et al (Klötzsch C), GBS Study Group: Risk of Guillain-Barré syndrome following pandemic influenza A(H1N1) 2009 vaccination in Germany. Pharmacoepidemiol Drug Saf. 2014; 23:1192-120.

Uenal H et al (Klötzsch C), ALS registry Study Group: Incidence an geographical Variation of amyotrophic latereral sclerosis (ALS) in Southerin Germany. Completeness of the ALS registry Swabia. PLoS One. 2014;9.

ALS registry Study Group: Can lesions to the motor Cortex induce amyotrophic lateral sclerosis? In: J Neurol. 2014;261:283-290.

Rosenbohm A et al (Klötzsch C), ALS Schwaben Register Group (2014): Can lesions to the motor Cortex induce amyotrophic lateral sclerosis? JNeurol.2014;261:283-290.

Halliday A et al. (2013):  Status update and interim results from the asymptomatic carotid surgery trial-2 (ACST-2). ACST-2 Collaborative Group, Eur J Vasc Endovasc Surg. 2013; 46: 510-8.

Nagel G et al. (2013):  Implementation of a population-based epidemiological rare disease registry: study protocol of the amyotrophic lateral sclerosis (ALS)-registry Swabia. ALS Registry Study Group. BMC Neurol. 2013;13: 22.

Ärztliche Leitung Akutneurologie
Prof. Dr. med. Christof Klötzsch

Weitere Informationen zu unserer Allensbacher Akutabteilung finden Sie hier: Flyer Akutabteilung (PDF)

Spezialangebot: Demenzsprechstunde

An unserem Standort in Allensbach bieten wir eine Demenzsprechstunde zur diagnostischen Abklärung und Beratung an: Demenzsprechstunde

Was unsere multimodale Komplexbehandlung bei Morbus Parkinson und atypischen Parkinson-Syndromen am Klinikstandort Allensbach beinhaltet finden Sie auch in unserem Flyer Morbus Parkinson (PDF)

Kontakt: Akutabteilung

Aufnahmen/Anfragen/Privatambulanz

Tel.: 07533-808-1376 
(8 bis 16.30 Uhr)
Tel.: 07533-808-0 
(24-stündig erreichbar)
Fax: 07533-808-1332