Beratungsangebote für Menschen mit Behinderung

Sozialrechtliche Informationen

Aufgrund einer neurologischen Erkrankung bzw. Behinderung ergibt sich oft ein besonderer Beratungsbedarf. Wir möchten Ihnen hier einen Auszug von einigen Beratungsangeboten aufzeigen, die Ihnen weiterhelfen können.

Servicestellen für Rehabilitation
Bundesweit wurden von den Rehabilitationsträgern gemeinsame Servicestellen zur Rehabilitation eingerichtet. Sie haben meist Ihren Sitz bei einem Rehabilitationsträger. Hier können sich Menschen mit Gesundheitseinschränkungen oder Behinderung hinwenden sowie deren Arbeitgeber, Vertrauenspersonen oder auch Ärzte.

Sie erhalten dort Informationen wie z.B. über den Zugang zu Rehabilitationsmaßnahmen bzw. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Die Servicestellen sind auch dabei behilflich, herauszufinden, welcher Kostenträger für die einzelne Maßnahme zuständig ist. Im Bedarfsfall begleiten Sie den entsprechenden Verfahrensweg. Zum Thema Behindertenausweis und den entsprechenden Nachteilsausgleichen können die Servicestellen ebenfalls informieren.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland
An die Unabhängige Patientenberatung Deutschland können sich Personen wenden, die allgemeine Fragen zum Thema Gesundheit und Gesundheitswesen haben.Themen können sein: Behandlungsmöglichkeiten, Finanzierungen durch die Krankenkassen, Behandlungsfehler, Auskunftsrechte usw.

Die Beratung erfolgt bei Wunsch anonym per Telefon. Eine persönliche Beratung ist ebenfalls möglich. Tel.: 0800-0117722

Pflegestützpunkte
Pflegestützpunkte gibt es nahezu bundesweit in fast allen Landkreisen. Die Mitarbeiter beraten dort zu Leistungen der Pflegeversicherung und zu den Angeboten der Region rund um die Themen ambulante und stationäre Pflege, sowie weitere Betreuungs- und Hilfsangebote. Die Beratung ist kostenlos.

Für privat pflegeversicherte Personen gibt es den Pflegeberatungsdienst COMPASS. Auch hier ist die Beratung kostenlos.

Betreuungsvereine
Betreuungsvereine beraten ehrenamtliche Betreuer bei der Ausübung ihres Amtes. Sind sie z.B. Betreuer eines Familienangehörigen und vom Gericht bestellt, so können Sie sich bei Fragen an den Betreuungsverein vor Ort wenden. Auch zum Thema Vorsorgevollmacht wird dort kompetent beraten.

Integrationsfachdienst - IFD
Die Integrationsfachdienste  beraten und unterstützen sowohl arbeitsuchende als auch beschäftigte Menschen mit Behinderung bzw. Schwerbehinderung sowie deren Arbeitgeber. Die Integrationsfachdienste beraten alle Beteiligten neutral und unparteiisch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Integrationsfachdienste unterliegen der Schweigepflicht (Sozialdatenschutz). Die zuständige Beratungsstelle kann über die örtliche Arbeitsagentur in Erfahrung gebracht werden.

Weiterführende Informationen/Links
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