Erweiterung der Bodenseestandorte

Die 1980er Jahre

Erweiterung der Kapazitäten

In den 1980er Jahren hatten die Kliniken bereits über 600 Betten. Durch die Fortschritte in der Neurochirurgie, Traumatologie, Anästhesiologie, Notfall- und Intensivmedizin wurde der Kreis der Patienten, die eine Hirnschädigung schwersten Grades überlebten, ständig größer. Neue Klinikgebäude entstanden. In Gailingen wurde 1980 das zentrale Haus Hohentwiel, das therapeutische Haus Württemberg für mehrere Therapiebereiche, insbesondere auch für die kaufmännische gewerbliche Berufstherapie, und 1985 das Haus Tirol mit 85 Betten für Schwerstgeschädigte gebaut.

In Allensbach entstand 1988 das Haus Mainau mit Mehrzwecksaal, Cafeteria, Empfang und Therapieräumen. Ebenfalls 1988 wurde das Haus Thurgau gebaut, in dem seither die Hauptverwaltung der Kliniken Schmieder ihren Sitz hat.

1986 erwarben die Kliniken Schmieder in Konstanz das Gelände am See mit rund 60.000 Quadratmetern von der Neuen Heimat. Am 16. Januar 1988 wählte die Jury aus den 44 eingegangenen Entwürfen des Architektenwettbewerbs die Preisträger aus. Den ersten Preis erhielten die Architekten Grüttner & Dreckhoff aus Soest.

Im Jahr 1986 gab Professor Friedrich Schmieder an seinem 75. Geburtstag die unternehmerische Leitung an seine Tochter Dr. Dagmar Schmieder weiter, die seither die Klinikgruppe leitet.

Zitat

Prof. Friedrich Schmieder (1911-1988)

„Hirnverletztentherapie erfordert den Aufbau eines besonderen Milieus, die Einbeziehung aller handelnden Personen, die Schaffung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und den Versuch, Motivation und Kenntnis der Behandlungsprinzipien für alle kommenden Lebensabschnitte zu sichern.”

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